Dafür engagieren wir uns: 

Darum eine Stiftung!

 

Der Sport hatte mir viel gegeben.

Die meisten Menschen, die das ermöglicht hatten, waren ehrenamtlich für alle tätig.

Davon wollte ich etwas zurückgeben –als AG-Leiterin, als Trainerin, als Schiedsrichterin, in der Verbandsarbeit.

Um Jugendlichen zu ermöglichen,Vergleichbares im Sportverein zu erleben, gründete ich zu Beginn der 70er Jahre die Jugend-Basketball-Abteilung des SSC Südwest.Diese wuchs, u.a. infolge meines kontinuierlichen Basketball-AG-Angebots  an der Beethovenschule.2003 gründete ich dann mit anderen zusammen den Verein Basketball Berlin Süd, in dem ich,

anfangs noch als Trainerin, durchgängig bis Mai 2014 in verschiedenen Vorstandsämtern und dazu immer

als ehrenamtliche Geschäftsführerin versuchte, für Kinder und Jugendliche tätig zu sein.

Um diese Arbeit fortsetzen zu können, war die Gründung der Stiftung eine logische Folge.

 

Warum für Sport?

 

Abgesehen von den o.gen. persönlichen Gründen, gibt es noch viele andere.

Die Vereinslandschaft hat sich geändrt. 

Es gibt kaum noch Trainer, die ehrenamtlich arbeiten können;

 die Folge ist, dass die Vereinsbeiträge immer mehr steigen.

 

Infolgedessen steigt auch die Zahl der Kinder und Jugendlichen, deren Eltern

 sich den Vereinsbeitrag nicht mehr leisten können und schon gar nicht zusätzliche

 Angebote wie Feriencamps oder Sportreisen.

 

Sport ist mehr als eine Freizeitgestaltung; Bewegung ist für Kinder und Jugendlicheso wichtig wie Essen und Trinken. Möglichkeiten dazu gibt es in der Großstadt und bei einem Schultag, der oft von 8.00 bis 16.00 Uhr geht,nachhaltig am ehesten in einem Sportverein. Über die körperliche Betätigung hinaus werden durch Sport, und vor allemdurch einen Mannschaftssport, Eigenschaften geschult,die nicht nur für das tägliche Leben und für den Schulbetrieb nützlich sind,sondern auch für das spätere Berufsleben:z. B. Zuverlässigkeit, Pünktlichkeit,Verantwortungsgefühl, soziale Kompetenz,die Fähigkeit zur Selbstkritik,

Leistungsbereitschaft, Frust-Toleranz,Gemeinschaftssinn.

 

Warum auch für Bildung?

 

An dem, was die Schule anbietet, können wir nichts ändern.

Wir können aber versuchen, da zu helfen, wo der normale Schulbetrieb überfordert ist.

Wenn ein Verein Hausarbeitsbetreuung anbietet, eventuell sogar mit einem Mittagessen,können wir bei den Beiträgen helfen, vor allem Kindern, die aufgrund sprachlicher Defizite im normalen Unterricht Probleme haben.

Darüber hinaus meinen wir, dass niemand durch häusliche finanzielle Engpässe benachteiligt werden sollte,wenn es um Klassenfahrten oder Schüleraustauschprogramme geht, und bieten Einzelnen auch hier gegebenenfalls finanzielle Hilfe an.

Die Musik ist in der normalen Schule ein stark vernachlässigter Bereich.Hier wollen wir an den Schulen, die dies durch viele Angebote ausgleichen,helfen, wenn Chor- oder Orchesterworkshops oder –reisen für einzelne nicht finanzierbar sind.

Wenn eine Schule an Thementagen oder in einer ProjektwocheAngebote für sportlich nicht so Interessierte oder Talentierte hat,

z. B. Klettern, Tanz, Schach,würden wir das finanziell unterstützen – natürlich mit dem Ziel,Kinder und Jugendliche auf Dauer zu begeisternund an einen Verein zu binden.Dann ist ggf. wieder Unterstützung bei Vereinsbeiträgen nötig.

 

 Wie soll das alles gehen?

 

Natürlich können wir als 2er-Team das alles alleine nicht bewältigen!

Deshalb sind wir momentan dabei, ein Netzwerk von Helfern und Unterstützern zu knüpfen:

Lehrer, Trainer, Vereinsverantwortliche, Schulleitungen sollen Ideen mit einbringen

und vor allem Kontakte zu denjenigen herstellen, die unsere Unterstützung brauchen.